Tag 2: Über den Klausenpass in die Ostschweiz

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Team Juicar — auf der zweiten Etappe vertreten durch Edgar und Wojciech — startete an diesem Morgen in Altdorf (Kanton Uri) in die wunderbare Welt des hochalpinen Gebirges, um mit unserem BMW i3 den Klausenpass zu erklimmen.

Der Starkregen des Vortages hatte seine Spuren hinterlassen. Überall an der Strecke lief das Wasser in mächtigen Wasserfällen von den Bergen, was wundervoll anzusehen und zu hören war. Durch das leise Surren des i3 haben wir die Geräusche um uns herum viel besser wahrgenommen, als man es je in einem Verbrenner hätte hören können. Oben am Pass lag noch meterhoher Schnee und wir trafen die ersten Teilnehmer der Wave Trophy, die uns sogleich freundlich begrüssten. Denn elektrisch verbindet.

Den Abstieg vom Pass begannen wir mit “nur” noch 139 km Reichweite, nachdem wir in Altdorf mit 275 km gestartet waren. Das hat Energie gekostet. Auf der Hochebene nach der Serpentine dann der erste unfreiwillige Stopp: Freundliche Bewohnerinnen des Glarner Landes liefen mitten auf der Strasse mit ihren Glocken und grossen Augen, so dass unsere elektrisierende Kolonne unfreiwillig zum stehen kam.

Viel Verkehr auf der Passstrasse

In Glarus mit nunmehr 313 km Reichweite angekommen — durch eifriges Laden im Eco-Modus bergab —, wurden wir mit lokalen Spezialitäten und vom Vorsitzenden des Kantonsrates empfangen. Elektromobilität ist auch hier ein politisches Zukunftsthema. Danach verliessen wir das wunderschöne Linthal und sausten über die Autobahn nach Thalwil am Zürisee — die Heimat von Juicar in Sichtweite.

Aber es sollte sodann nach leckerem Zürcher Geschnetzelten auf die Autofähre über den Zürisee gehen. Und die Überfahrt auf der Fähre liess Zeit für einen netten Plausch auf “hoher See” zwischen E-Mobilisten. In Meilen angekommen, erwartete uns der zentralste Platz der Stadt mit Sonnenschein. Elektromobilität ist herzlich willkommen — auch Sonntags!

Bier und Okonomiyaki zum Abschluss!

Nach einer kurvigen und spassigen Fahrt durch das Zürcher Oberland erreichten wir unser heutiges Tagesziel — Wil(kommen)! Was für eine Überraschung: Zum Nachtessen gab es eine japanische Speise, namens Okonomiyaki. Und schon ist Wil in der Abendsonne näher an Japan als je zuvor. Nebenbei gab es auch noch elektrischen Saft für den i3 am CSS-Schnellader bei den Technischen Betrieben Wil. Nach einer Stunde war er satt, wie wir auch und ready für die nächsten knapp 300 km.